CSD in Gaza!

Bei der CSD-Demonstration in Halle (07.09.2019) haben wir folgendes Flugblatt verteilt:

PDF Flugblatt: CSD in Gaza!

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen CSD-Demonstration,

vielleicht waren einige von Euch schon letztes Jahr dabei, als überraschend viele, überwiegend jüngere Menschen in Halle für die Rechte der Homosexuellen auf die Straße gegangen sind. Vielleicht sind Euch dabei auch einzelne Israelfahnen aufgefallen. Und vielleicht habt Ihr Euch gefragt, warum die Fahnen des jüdischen Staats auf einer solchen Demonstration gezeigt wurden. Das war alles andere als ein Zufall. Weiterlesen →

Über gute und böse Juden | Flugblatt

Am 25. Juni 2019 hielt Dr. David Ranan auf Einladung der Friedrich‐Ebert‐Stiftung einen Vortrag unter dem Titel »Wehrhafte Demokratie? Israel nach der Wahl und die Rolle des Militärs in der Gesellschaft« (Halle, 25. Juni 2019). Wir haben davor folgendes Flugblatt verteilt:

[PDF] Flugblatt: Über gute und böse Juden

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen sicherlich nicht entgangen ist, befindet sich die Sozialdemokratie in der größten Krise der Nachkriegszeit. Bei den anstehenden Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen wird voraussichtlich nur jeder zehnte Wähler sein Kreuz bei der SPD setzen, die einmal den Ruf hatte, die Partei des kleinen Mannes zu sein. Dennoch geht alles weiter seinen Gang.
Als Promotionsagentur der SPD ist die parteinahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) merklich vom Niedergang der Sozialdemokratie betroffen. Während aber die SPD weiterhin munter das Personalkarussell dreht, um die Persönlichkeit mit dem nötigen Charme ausfindig zu machen, die das verloren gegangene Vertrauen der Wähler wiedererweckt, dokumentiert die politische Bildungsarbeit der FES einen Zustand ausufernder geistiger Verwahrlosung. Dies wird nicht zuletzt an ihrem instrumentellen Verhältnis zu Juden deutlich, das repräsentativ für die Sozialdemokratie ist. Weiterlesen →

Presse-Mitteilung der AG Antifa im StuRa der MLU zum Auftritt des antisemitischen BDS-Rappers Talib Kweli im Tanzklub Drushba Halle

Kurzmitteilung

Am 11. Juli 2019 soll der Judenhasser und erklärte Feind Israels Talib Kweli im Tanzklub Drushba (Halle) auftreten. Der Musiker unterstützt die BDS-Bewegung («Boycott, Divestment and Sanctions»), eine Organisation, die zum Boykott Israels aufruft, das Land als Apartheidsstaat deklariert und das Existenzrecht Israels in Frage stellt. Der Deutsche Bundestag hatte unlängst BDS als antisemitisch eingestuft. Kweli wirft dem Bundestag sogar vor, sich durch diese Entscheidung mit dem Faschismus einzulassen. Er argumentiert mit einer „weißen Vorherrschaft“ und „weißen Juden“, die gemeinsame Sache mit Nazis und dem Ku-Klux-Klan machen würden.

Wir fordern die Betreiber des «Klub Drushba» auf, das Konzert mit Talib Kweli abzusagen. Kein Verständnis haben wir dafür, dass Aktivisten, die in rassistische, antisemitische und hetzerische Aktionen sowie BDS-Kampagnen verwickelt sind, eine Bühne geboten wird. Die Betreiber der Drushba müssen sich überlegen, ob sie im Gegensatz zu Veranstaltern aus Düsseldorf und München antisemitischer Propaganda öffentlichen Raum verschaffen wollen.

Zu den Hintergründen: https://www.facebook.com/notes/ag-antifa/presse-mitteilung-zum-auftritt-des-antisemitischen-bds-rappers-talib-kweli-im-ta/2439035092784418/

Magdeburg bleibt blöd

„Haltet euch ab 17 Uhr im Viertel bereit. Mobilisiert alles und jeden.“ Mit diesen Worten und der Parole „Magdeburg bleibt rot!“ riefen linke Antisemiten im Netz dazu auf, unsere Veranstaltung „Solidarität mit Israel“ am 9. April mit Stephan Grigat in Magdeburg zu verhindern. Mehr als 21 Leute, drei Fahrräder und einen Hund bekamen sie allerdings nicht zusammen. Sie bauten sich in respektabler Entfernung vom Veranstaltungsort auf und versuchten, Gäste und Security mit lustigen Kampfsportposen und Schimpfworten aus dem Repertoire der 7c („Deine Mutter!“, „Hurensohn!“ usw.) zu beeindrucken. Da den Aufrufen von „Zusammen kämpfen“ und Co. selbst in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts kaum noch jemand folgen will, mussten einige der tapferen Verteidiger Magdeburgs eigens von außerhalb angekarrt werden. Natürlich durfte auch die notorische Ines Fritz alias „Thea Tiger“ nicht fehlen, die sich schon mal fälschlicherweise als Mitarbeiterin der Linkspartei ausgibt und sich im Vorfeld der Veranstaltung durch Lügen, Denunziationen und Einschüchterungsversuche besonders hervorgetan hat.

Diese Einschüchterungsversuche waren auch der Grund dafür, dass wir kurzfristig den Veranstaltungsort wechselten. Der Betreiber der Factory, wo der Vortrag ursprünglich stattfinden sollte, wurde im Vorfeld massiv bedroht, teilweise wurde ihm aber auch Geld geboten, die Veranstaltung abzusagen. Da wir ihn keinem unnötigen Druck aussetzen wollten, nahmen wir Gespräche mit der Magdeburger Rosa-Luxemburg-Stiftung auf.

Deren Mitarbeiter haben wir als freundliche und interessierte Zeitgenossen kennengelernt, die Zusammenarbeit mit der Polizei hat ebenfalls gut funktioniert. Denn selbstverständlich haben wir uns mit ihr abgesprochen. Auch wenn wir deutlich in der Überzahl waren, spielen wir weder das faschistische Spiel vom Recht des Stärkeren mit, noch sind wir von der Mafia, der Bundeswehr und anderen Männerbünden fasziniert. Männerschweiß, Mut-Koks und Geländespiele interessieren uns nicht besonders.

Während „Zusammen kämpfen“ in der Umgebung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Verkleiden und Verstecken spielten und sich beim Tritt gegen ein Auto fast verletzten,* sprach Stephan Grigat vor über 40 Zuhörern über die Notwendigkeit der linken Solidarität mit Israel, die Geschichte und Gegenwart des Zionismus, die Bedrohung Israels und den Zusammenhang der beiden kategorischen Imperative von Karl Marx und Theodor W. Adorno.

Fazit: Wie wir schon 2008 und 2013 gezeigt haben, ist es ohne größere Schwierigkeiten möglich, eine israelsolidarische Veranstaltung in Magdeburg durchzuführen – selbst in unmittelbarer Nachbarschaft der örtlichen Antiimpis. Deren Mobilisierungsfähigkeit hält sich selbst in „ihrem“ Viertel, wo der Vortrag stattfand, in engen Grenzen. Insgesamt waren wesentlich mehr Leute an der Veranstaltung als an ihrer Verhinderung interessiert. Zwar mögen die linken Antisemiten im Einzelfall eine Gefahr darstellen, sie sind jedoch weniger ein politisches als ein polizeiliches Problem. Sprich: Es wird Zeit, sie als die Horde Kleinkrimineller zu betrachten, die sie sind. Das Schlägerimage, das sich die Magdeburger Linke vor einigen Jahren mühsam erarbeitet hat, scheint auch weiterhin kaum noch Anknüpfungspunkte in der Realität zu besitzen. Uns hat sich dasselbe Bild geboten wie 2013: „Ein offensichtlich nervöser Haufen Autonomer, die angespannt an ihren unter den Jacken versteckten Waffen herumfingern, entspricht nicht unbedingt dem Bild einer schlagkräftigen Antiimp-Gang,“ war damals in der „Bonjour Tristesse“„Bonjour Tristesse“ zu lesen. Aus diesem Grund sollte man die Magdeburger Männerbündchen auch in Zukunft einfach weiter links liegen lassen.

No Tears for Krauts, 04/2019

* Grandios dabei der folgende Dialog: „Ronny guck’ ma’, der da war auch bei die Antideutschen.“ „Ja, den treten wir den Spiegel.“ – „Mist, ich komme nicht so hoch mit die Beine.“ „Oh man Ronny was ist das für 1 Scheiß zionistische Schwein, lass’ schnell wegrennen.“

Von Schwestern und Muttis

Auf der Veranstaltung “Mütterimagines, Mückenstiche und die selbstverschuldete Unmündigkeit der Frau” haben wir folgendes Flugblatt verteilt:

[PDF] Flugblatt

Von Schwestern und Muttis

Werte Feministen,

seid Ihr auch der Meinung, dass Frauen für die bürgerliche Gesellschaft zu schwach sind und lieber im Kinderzimmerersatz der schwesterlichen Wohlfühlkommune leben sollten? Seid Ihr auch überzeugt, dass Frauen ein bisschen blöde sind und deshalb eine Übermutti brauchen, die ihnen das Selberdenken abnimmt? Nein? Wirklich nicht? Das freut uns, denn es bedeutet, dass die „antifeministische Regression“ bei Euch noch nicht so weit fortgeschritten ist wie bei denen, die sie beschwören. Weiterlesen →

Redebeitrag zur Kundgebung gegen Islamismus in Leipzig

 

 

Wir dokumentieren unseren Redebeitrag zur Kundgebung der Leipziger Initiative gegen Islamismus vor der Al-Rahman-Moschee. Weitere Beiträge und Pressestimmen können auf der Homepage der Initiative (gegen-islamismus.de) sowie auf deren facebook-Seite nachgelesen werden.

[PDF] Redebeitrag von AG »No Tears for Krauts«
zur Kundgebung »Gegen Islamismus in
Leipzig!» am 21. Dezember 2018

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Genossinnen und Genossen,

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Die Riedel-Antideutschen

Folgendes Flugblatt haben wir am 02.10.18 vor der Veranstaltung Abgesang des Abendlandes – Grenzarbeit, mit Felix Riedel verteilt, die von der Selbsthilfegruppe Initiative gegen rechte Antideutsche organisiert wurde.

[PDF] Flugblatt: Die Riedel-Antideutschen

 

Die Riedel-Antideutschen

Liebe Gäste des heutigen Vortrags,

wir verstehen Euer Interesse nur zu gut. Man bekommt nicht alle Tage die Chance, einem Mann zu lauschen, der glaubhaft von sich sagt, sein Spezialgebiet sei die Hexenjagd. Dass Felix Riedel nicht nur im akademischen Bereich ein ganz besonderes Verhältnis zu Spuk und Hexerei pflegt, macht ihn zum Referenten erster Wahl für die Leipziger »Initiative gegen rechte Antideutsche«. Weiterlesen →

Bonjour Tristesse #23 (Sommer 2018)

Kurzmitteilung

Bonjour Tristesse #23
(Sommer 2018)

Die neue Bonjour Tristesse ist da. Das gedruckte Heft liegt an den bekannten Orten in Halle, Leipzig und Dessau aus. Hier geht es zu den Beiträgen im Blog: bonjourtristesse.wordpress.com

Download [PDF] Bonjour Tristesse 23/2018

DIE THEMEN DER AUSGABE #23:

FÜR DEN FEMINISMUS

In der aktuellen Bonjour Tristesse (Nr. 23) wurde unser Flugblatt veröffentlicht, das wir im April 2018 auf einer antifeministischen Demonstration mit dem Motto »Konsequent. Feministisch. Antifaschistisch. Kick them out – Nazizentren dichtmachen!« verteilt haben.

Für den Feminismus.
Ein Flugblatt der AG No Tears for Krauts Halle.

 

Liebe Teilnehmer der heutigen Demonstration,

mal Hand aufs Herz: Kommt es Euch nicht auch etwas lächerlich vor, auf eine feministische Demonstration zu gehen, die sich gegen die Identitären richtet? Oder gar verlogen? Anscheinend nicht, denn ansonsten wärt Ihr zuhause geblieben, anstatt Euch hier bei einem Protest gegen ein Dutzend Flachpfeifen, die ohnehin niemand zu mögen scheint, als ehrenwerte Verteidiger des Fe­minismus aufzuspielen. Weiterlesen →

THE HOUSE DICTATORS

Das VL-Ludwig Strasse hat “The Love Dictators” von ihrem Straßenfest mit einer hanebüchenen Erklärung wieder ausgeladen. Die “AG No Tears For Krauts” verteilte am 4. Mai 2018 dazu folgendes Flugblatt auf dem Straßenfest:

Flugblatt – HouseDictators [PDF]

Werte Besucher des VL-Straßenfestes,

an diesem Wochenende sollte hier eigentlich eine Band spielen, die allemal unterhaltsamer als der Langeweiler-Klamauk gewesen wäre, den Ihr heute Abend präsentiert bekommt. Bis vor wenigen Wochen war ein Auftritt der Band „The Love Dictators“, die den meisten von Euch unbekannt sein dürfte, fest eingeplant. Nun, er entgeht Euch leider, denn: Die Organisatoren des Straßenfestes haben die „Love Dictators“ kurzerhand wieder ausgeladen. Die Begründung lautete wie folgt: „Auf Grund frauenfeindlicher, sexistischer und gewaltverherrlichender Texte haben wir den Auftritt von THE LOVE DICTATORS abgesagt.“ Auch wenn sich im Nachhinein bei dem einen oder der anderen Verantwortlichen offenbar dann doch noch das letzte bisschen Restverstand meldete, denn die hanebüchene und blödsinnige Erklärung wurde bereits nach kurzer Zeit wieder von der Homepage gelöscht, blieb das Auftrittsverbot doch bestehen. Weiterlesen →