Protest vor dem Max-Planck-Institut Halle: Israelhass ist keine Diskussionsgrundlage. Kein Forum für Finkelstein!

Nachdem bereits in der vergangenen Woche gegen die Protektion des Antisemiten Finkelstein durch das Max-Planck-Institut Halle protestiert wurde, haben am 23.01.2017 erneut ca. 50 Personen vor dem MPI demonstriert. Die Teilnehmer der Protest-Kundgebung unter dem Motto „Gegen Antisemitismus und Israelhass“ bekundeten, dass Israelhass keine Diskussionsgrundlage ist und forderten: „Kein Forum für Finkelstein!“

Das Institut für Völkerkunde, vertreten durch die antisemitische Schreckschraube Marie-Claire Foblets, hatte die Absage einer Veranstaltungsreihe mit dem Rockstar der Verschwörungstheoretiker und Antisemitismusleugner Norman Finkelstein verweigert. Heftiger internationaler Kritik zum Trotz hielt das MPI daran fest, die Gespräche mit dem notorischen Israelhasser und Terrorfreund fortzuführen. Finkelsteins Workshop unter dem Titel „Gaza: Untersuchung seines Martyriums“ war lediglich den Instituts-Mitarbeitern zugänglich. Die AG Antifa des StuRa an der Uni Halle kritisierte in ihrem Aufruf, dass die Verantwortlichen am MPI die Einladung des Hamas- und Hisbollah-Freundes zuletzt als Ausdruck wissenschaftlicher Toleranz verklärt hatten. Nicht trotz, sondern wegen seiner israelfeindlichen und Antisemitismus-relativierenden Entgleisungen wird Finkelstein vom MPI Halle protegiert. Damit reiht sich das Max-Planck-Institut Halle, unter Federführung der Direktorin Foblets, in die akademische Schar von Israelkritikern ein, mit denen weder vernüftige Diskussionen über Erscheinungsformen des modernen Antisemitismus. insbesondere die gegenwärtigen Bedrohungen durch den arabischen Antisemitismus, noch zum Nahost-Konflikt möglich sind. Weitaus besorgniserregender als das geschäftliche Engagement der Foblets und Finkelsteins sind jedoch Geschäftsbeziehungen mit dem iranischen Mullah-Regime, das unablässig Vernichtungsdrohungen gegen Israel ausspricht und eifrig an der Fertigstellung von Nuklearwaffen arbeitet.

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Presseüberblick zur internationalen Kritik:

JPost: Germany MPs investigate pro-Hezbollah academic Finkelstein http://www.jpost.com/Middle-East/Germanys-deputies-investigate-pro-Hezbollah-academic-Finkelstein-484528 (18.03.201)

Max-Planck-Institut – Auftritt von Israel-Hasser hat parlamentarisches Nachspiel http://www.sueddeutsche.de/politik/max-planck-institut-auftritt-von-israel-hasser-hat-parlamentarisches-nachspiel-1.3425187 (17. März 2017)

WELT: Max-Planck-Institut bietet Israel-Hasser ein Podium
https://www.welt.de/politik/deutschland/article161430779/Max-Planck-Institut-bietet-Israel-Hasser-ein-Podium.html

Jüdische Allgemeine: Wie Norman Finkelsteins Verschwörungstheorien vom Max-Planck-Institut akademisch geadelt werden. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27521
JPost: Outrage over German institute’s hosting of pro-Hamas, Hezbollah speaker. http://www.jpost.com/Diaspora/Outrage-over-German-institutes-hosting-of-pro-HamasHezbollah-speaker-478591
JPost berichtet von der Weigerung des Max-Planck-Instituts die Gespräche mit Norman Finkelstein abzusagen: http://www.jpost.com/Diaspora/German-research-institute-trivializes-Holocaust-to-attack-Israel-478825
JPost: US Senator blasts German institute for hosting pro-Hezbollah speaker.
http://www.jpost.com/Diaspora/US-Senator-blasts-German-institute-for-hosting-pro-Hezbollah-speaker-479294
MONDOWEISS: Despite international pressure, Finkelstein gives talk on Gaza’s ‘martyrdom’ at German institute
http://mondoweiss.net/2017/01/international-finkelstein-martyrdom/#sthash.QPm4FO7g.dpuf
ISRAELNETZ: Kritik an anti-israelischem Gastwissenschaftler
https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/kritik-an-anti-israelischem-gastwissenschaftler/
MENA-WATCH: Max-Planck-Institut: Nächstes Jahr dann Baschar al-Assad?
http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/naechstes-jahr-dann-baschar-al-assad/
MDR: Solidarität mit Israel oder Freiheit der Wissenschaft?
http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/norman-finkelstein-halle-kritik-100.html
MZ: Norman Finkelstein in Halle Bundestagsabgeordneter hält Einladung für eine „Schande“
http://www.mz-web.de/halle-saale/norman-finkelstein-in-halle-bundestagsabgeordneter-haelt-einladung-fuer-eine–schande–25595590
MZ: Protest Breite Front gegen Finkelstein
http://www.mz-web.de/25598968

Radio-Interview mit Marc Schwietring zur Debatte um Norman Finkelstein (31.01.2017)
http://www.freie-radios.net/8115

Das Interview führte Radio Corax vor der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Marc Schwietring zum Thema: Norman Finkelstein, Antizionismus und Schuldabwehr. Wenn ein kleines Licht in Deutschland immer wieder aufflackert.

[update following up]

Protest am 23.01.2017 – während Finkelsteins Workshop am Max-Planck-Institut Halle versammelten sich 50 Demonstranten gegen Antisemitismus und Israelhass, sie forderten „Kein Forum für Finkelstein!“

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Kundgebung: Gegen Antisemitismus und Israelhass. Kein Forum für Finkelstein!

Einladung zur Kundgebung vor dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale). Anlass ist eine Veranstaltungsreihe mit Norman Finkelstein beim Völkerkunde-Institut. Am kommenden Montag soll er einen Workshop mit dem Titel „GAZA: an inquest into its martyrdom“ abhalten. Gegen die Protektion des Hamas- und Hisbollah-Freundes Finkelstein durch das Max-Planck-Institut wird am Montag, den 23. Januar 2017, um 17 Uhr in Halle protestiert.

Montag, 23.01.2017, 17 Uhr
Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung
Advokatenweg 36, Halle (Saale)

Gegen Antisemitismus und Israelhass
Kein Forum für Finkelstein

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle hat Norman Finkelstein für zwei Veranstaltungen am 16. Januar und 23. Januar 2017 eingeladen. Insbesondere die zweite Veranstaltung mit dem Titel „Gaza. An inquest into its martyrdom“ hat es in sich. Bereits in der Ankündigung werden die Angriffe der antisemitischen Terrororganisation Hamas geleugnet und israelische Verteidigungsmaßnahmen dämonisiert.

Schon 2008 solidarisierte sich Finkelstein in einem Interview mit der dschihadistischen Hisbollah und verglich sie mit dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Das Vorgehen Israels setzte er mit dem der Nazis gleich. In seinem populärsten Buch bezeichnet er das Gedenken an Auschwitz als „Holocaust-Industrie“. Für seine Thesen bekommt Finkelstein weltweit Anerkennung von Antisemiten und Verschwörungstheoretikern. Regelmäßig erhält er Beifall vonseiten rechtsextremer Seite. Der Workshop am 23. Januar wird lediglich auf der Homepage von Norman Finkelstein beworben, nicht aber auf der Webseite des Max-Planck-Institutes. Offensichtlich wissen die Mitarbeiter, allen voran die zuständige Direktorin Marie-Claire Foblets über die Brisanz seiner Person gut Bescheid. In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Veranstaltungen mit Finkelstein kurzfristig abgesagt, unter anderem 2010 von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Im Gegensatz dazu hält das Max-PIanck-Institut an der Veranstaltung mit Finkelstein fest. Mehr noch: Es verklärt die Einladung des Hamas- und Hisbollah-Freundes sogar als Ausdruck wissenschaftlicher Toleranz. Aus diesem Grund sehen wir uns genötigt, gegen Finkelstein und das Max-Planck-Institut zu protestieren.

Israelhass ist keine Diskussionsgrundlage. Kein Forum für Finkelstein.

AG Antifa des Studierendenrates der Universität Halle
antifa.uni-halle.de

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Presse über die internationalen Reaktionen:
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Max-Planck-Institut protegiert Leugnung des antisemitischen Terrors der Hamas

Norman Finkelstein wurde vom Ethnologischen Max-Planck-Institut Halle eingeladen um mehrere Veranstaltungen abzuhalten. Gegen den Gastbesuch versammelten sich ca. 50 Demonstranten. Das Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus verteilte Flugblätter an die Teilnehmer des ersten Vortrags und forderte wie auch das Hallische Bündnis gegen Antisemitismus die Absage der Veranstaltung:

Mit Finkelstein kann es keine konstruktive Diskussion zum Nahostkonflikt geben, ist dies doch auch gar nicht seine Absicht. Er bleibt unverbesserlicher Antisemit, der seine Engagements einzig für anti-israelische Propaganda nutzt. Wir fordern das Max-Planck-Institut deshalb auf, Norman Finkelstein umgehend auszuladen und seinen Workshop am 23. Januar 2017 abzusagen.

Keine Plattform für Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus. Eine Intervention gegen die Einladung Norman Finkelsteins; Flugblatt BGAA Leipzig

Finkelsteins Auftritt rief internationale Kritik hervor, so berichtete die Jerusalem Post über die unverschämte Positionierung der MPI-Direktorin Marie-Claire Foblets. Foblets behauptet im Interview, dass Finkelstein kein Antisemit sein könne, da seine Eltern Shoa-Überlebende sind. Mit diesem kruden Antisemitismusbild gibt das MPI zu verstehen, dass es nicht imstande ist gegenwärtige antisemitische Bedohungen zu erkennen, geschweige denn dem Vorschub antisemitischer Einstellungen zu begegnen. Offensichtlich setzt Foblets alles daran, der Verleugnung des Hamas-Terrors öffentlichen Raum zu geben. Tiefer kann eine öffentlich finanzierte Wissenschafts-Institution kaum sinken. Angesichts der protegierenden Haltung des MPI Halle ist nicht mit einer Absage der Veranstaltungsreihe zu rechnen.

Im Januar sind weitere Termine mit Finkelstein angesetzt. Ein Workshop mit dem Titel „GAZA: an inquest into its martyrdom“ soll am kommenden Montag im MPI stattfinden. Schon der Ankündigungstext lässt ein glühendes Fest für Geschichtsrevisionisten und Verschwörungstheoretiker erwarten, so bejubelte der Djihad-Verehrer Martin Lejeune Finkelsteins Auftritt mit einer Liebeserklärung. Für die antisemitismuskritische Öffentlichkeit sind Finkelsteins Antisemitismus-Relativierungen im Gewand der Israelkritik inakzeptabel. Weitere Veranstaltungen am Hallischen Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung dürfen nicht unwidersprochen stattfinden. Im MPI Halle sind dem akademischen Antisemitismus scheinbar keine Schranken gesetzt. Was hier als Gesellschaftskritik verkauft wird ist antisemitisches Ressentiment im Anlitz der Wissenschaft. Mit der Einladung Finkelsteins haben die Verantwortlichen am MPI – allen voran die antisemitische Schreckschraube und Israelhasserin Baronet Marie-Claire Foblets – bewiesen, dass es am Institut nicht um die Kritik der mörderischen Ideologie des Islam gehen kann, sondern darum antiisraelische Proganda im akademischen Betrieb zu manifestieren. Notorischen Antizionisten und Islamverehrern ist dieser Durchbruch schon jetzt ein inniges Vergnügen.

Die JPost berichtet von der Weigerung des Max-Planck-Instituts die Gespräche mit Norman Finkelstein abzusagen:

The Social Democratic MP Michaela Engelmeier expressed astonishment to the Post that “with our history it is possible to welcome academics that play down the Nazi regime’s murder of six million Jews and present it as trivial.”
She added that the fact that talks from the anti-Israel academic Norman Finkelstein at the Max Planck Institute (MPI) are taking place close to International Holocaust Remembrance Day on January 27 is “especially insensitive.” She urged the MPI to cancel next week’s Finkelstein lecture titled “Gaza; an inquest into its martyrdom.”
She listed Finkelstein’s alleged support of the US and EU classified terrorist organization Hezbollah. “In the past, Finkelstein compared the antisemitic terror organization Hezbollah with the resistance against the National Socialists. He compared Israel’s approach with the Nazis. He termed, in his most important work, the remembrance of Auschwitz as the Holocaust Industry.”

She said that Finkelstein’s remarks place him in the “center of right-wing radical deniers of the Holocaust and make him criminally liable in Germany.”

Marie-Claire Foblets, the managing director of the department of law and anthropology at the MPI, played a key role in organizing Finkelstein’s talks and has vigorously defended him. […] The indifference to antisemitism at MPI Halle has raised eyebrows among monitors of modern antisemitism in Germany such as Dr. Efraim Zuroff from the Jerusalem office of the Simon Wiesenthal Center because the MPI played a role in advancing the Hitler movement’s lethal antisemitism. […]
Engelmeier, the social democratic deputy, reminded the MPI that many “artists, academics, social democrats, communists, journalist, and Sinti and Roma were victims of National Socialism. These victims were not disputed by Finkelstein, rather only the Jews.
„Finkelstein blames Israel alone for the terror in the Middle East. With this position, he documents his passion to deny facts and to deny the terror attacks of the anti-Semitic organization Hamas and equates Israel’s defensive measures to the annihilation of the Nazis.”
German research institute trivializes Holocaust to attack Israel‘ , JPost, 18.01.2017

Die Mitarbeiter am Max-Planck-Institut würden gut daran tun, auf eine Absage der Veranstaltungsreihe hinzuwirken. Nehmen sie diesen unverhohlenen Irrsinn widerspruchslos hin, werden sie mit dem Ruf leben müssen die widerlichsten Verteidiger des antisemitischen Terrors zu protegieren. Zwar wird ihrer akademischen Karriere weder betroffenes Schweigen, noch stille Zustimmung oder aufgeregte Pseudoaktivität im Wege stehen. Doch haben diese Feiglinge zu verantworten, dass sie wissentlich Geschäften mit Israelhassern Vorschub geleistet haben. Ihr selbstloser Charakter bezeugt, dass ihnen westliche Freiheiten nichts bedeuten. Unfähig vor dem lebensfeindlichen Djihad zu erschrecken, nehmen sie bereitwillig hin, dass Vernichtungsdrohungen gegen den Staat Israel relativiert werden. Ihrer Direktorin konnten sie bislang nichts entgegensetzen, schließlich haben sie sich als gehorsame Vollstrecker längst der administrativen Autorität unterworfen.
Den vernünftigen Leuten, die vom kritikresistenten Mief der Terrorfreunde angewidert sind, wünschen wir, dass sie den Mut aufbringen Finkelstein eine klare Absage zu erteilen. Alle Anderen haben ihr selbstgewähltes Elend im Kreise veritabler Antisemiten verdient.
 

Anmeldungen zur Teilnahme am Workshop sind noch bis zum 20. Januar möglich:

„GAZA: an inquest into its martyrdom“
Workshop | 23 January 2017 | 14:00 – 18:00

Organiser: Department ‘Law & Anthropology’
Max Planck Institute for Social Anthropology
Main Seminar Room | Advokatenweg 36 | 06114 Halle
Preregistration requested by 20 January to marencakova@eth.mpg.de

Das Bündnis gegen Antisemitismus Halle hat eine kurze Darstellung der bisherigen Proteste vor dem Max-Planck-Institut Halle gegeben:

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Presse zu den internationalen Reaktionen:
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Im Diskurs sind alle Katzen grau

Folgender Text wurde gestern im Conne Island in Leipzig verteilt. Anlass war ein Vortrag eines hallischen Nahostexperten. Der Grund für das Flugblatt ist allerdings das Conne Island selber:

[ Flugblatt als PDF ]

Liebe Nahostexperten,

selbstverständlich wollt ihr nicht verpassen, wenn heute im Conne Island die Solidarität mit Israel auf eine Handvoll Lippenbekenntnisse zurechtgestutzt wird. Ganz entledigen kann man sich ihr zwar noch nicht. Doch bis zur endgültigen Abkehr kann man sich zumindest mit einer ausgewogenen Sichtweise behelfen, die als Notausgang für unverhohlenes Israelbashing dient. Denn trotz manch warmer Worte für den Judenstaat versteht jeder die Message der heutigen Veranstaltung: Man soll Israel endlich wieder kritisieren dürfen.

Das Einmaleins der Israelkritik

Bereits der Titel des Vortrags »Die Realität ist grau. Deutsche Linke zwischen ›Israelsolidarität‹ und BDS« verspricht das Differenzieren bis zum völligen Erkenntnisverlust. Die »Boycott, Divestment and Sanctions«-Kampagne steht hier als Platzhalter für den Antizionismus. Freilich ist es nicht die feine Art, die alte Nazi-Parole »Kauft nicht bei Juden« wieder hervorzukramen und gegen Israel zu wenden. Aber um das zu hören, ist mit Gewissheit niemand hierhergekommen. Keiner will mit dem »Antisemitismus von Teilen der Palästinasolidarität« behelligt werden. Denn heute geht es um die »Berechtigung von Kampagnen gegen die militärische Besatzung der Westbank«. Genau dafür ist der Islamwissenschaftler Hannes Bode anerkannter Experte.

Schon seit geraumer Zeit lotet er die Wege zur unverdächtigen Israelkritik aus. In einem Artikel für die Jungle World verbog er die Ursache des Anstiegs von Messerangriffen auf jüdische Israelis vor zwei Jahren zu einer Mischung aus Gewaltspirale und sozialer Ungleichbehandlung gegenüber arabischen Israelis. Von den antisemitischen Motiven der Mörder ist dagegen keine Rede. Im Gegensatz dazu ließ er es sich nicht entgehen, den rechten Flügel des israelischen Parlamentes als »rechtsextrem« zu bezeichnen, ein Adjektiv das hierzulande für die NPD vorbehalten ist. Die Berechtigung für solche Verdrehungen bezieht er aus der Abgrenzung von allzu offensichtlichen Antisemiten. Im Wesentlichen begründet er sein Anrecht auf Israelkritik jedoch mit Nahostbescheidwisserei. Weil der Prahlhans hebräisch und arabisch spricht, glaubt er, gegen Israel differenzieren zu können. Herablassend heißt es im Ankündigungstext, dass Positionierungen »auf allen Seiten umgekehrt proportional zum Umfang des Wissens über historische oder aktuelle Realitäten in der Region« stehen würden.

Dass Bode damit insbesondere auf die »Seite« der Israelsolidarität abzielt, zeigt die Inbrunst, mit der er selbst notorische Israelhasser wie die BDS-Unterstützerin Laurie Penny gegen Antisemitismusvorwürfe verteidigt. Als er seinen Lieblingsrapper Kaveh zu einem Konzert einlud, glänzte der mit Intifada-Rufen. Die Jubelstürme für den Judenmord spielte Bode mit der Behauptung herunter, sie wären in einem ursprünglichen Sinne gemeint, den nur Nahostprofis verstehen. Hier kommt sein Ressentiment gegen Israel mit der vornehmlichen Passion des Islamexperten zusammen. Über die antisemitischen Auswüchse von islamischen Gesellschaften wird schon deshalb hinweggesehen, um die Schwärmerei für die Religion des Orients nicht überdenken zu müssen. Wer dagegen den Islam kritisiert, den überzieht der Es-gibt-nicht-den-Islam-Wissenschaftler mit wilden Rassismusvorwürfen. Dass es sich dabei meist um Leute handelt, die sich der Kritik des Antisemitismus und der daraus resultierenden Solidarität mit Israel verschrieben haben, macht den Wutausbruch perfekt.

Der heiße Brei

Es ist kein Zufall, dass gerade jetzt das Thema Israel in den Fokus des Leipziger Szeneschuppens gerät. Dabei verschärft sich derzeit weder der Nahostkonflikt, noch gibt es landesweite Proteste wie im Jahre 2014 gegen den Rückzugsort der Juden. Wenn man von den üblichen Verdächtigen absieht, hat gerade kaum jemand das Land im Visier. Auf der Tagesordnung würden gerade vielmehr die Höhenflüge des Islams stehen. Das Thema ist dem Conne Island jedoch zu heiß. Zu stark ist die Sorge vor Rassismusvorwürfen vonseiten des eigenen Publikums.

Das zeigt auch die Stellungnahme zum Anstieg von Übergriffen auf Frauen durch »junge Männer mit Migrationshintergrund«. Darin wird zwar die »stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern« erwähnt. Worüber man aber nicht reden will, ist der islamische Background einer Großzahl der Täter. Stattdessen wird abgelenkt, „Syrer, Connewitzer, Ghanaer, Eilenburger, Leutzscher oder Russen“ machen gleichermaßen Probleme – ganz so, als wären die Chauvi-Sprüche irgendwelcher Sachsen dasselbe wie der Frauenhass des Islams. Selbst in einer Erklärung, die angeblich Diskussionen anstoßen soll, mag man die Dinge nicht beim Namen nennen. Es fällt dementsprechend schwer zu glauben, dass es dem linken Hausprojekt überhaupt ein inneres Anliegen war, an die Öffentlichkeit zu gehen. Stattdessen liegt der Verdacht nahe, dass es Druck von außen war, der die Verantwortlichen dazu bewegte, einen Text zu veröffentlichen. Während immer mehr Frauen fernblieben, weil sie die Übergriffe leid waren, attackierten die autonomen Antirassisten die Türsteher des Klubs als Rassisten. Angestrebt wurde weniger die Auseinandersetzung, vielmehr soll endlich wieder Ruhe einkehren im Kiez.

Vor diesem Hintergrund erscheint der Vortrag über den Konflikt im Nahen Osten als Vermeidungsdebatte zu dringenderen Themen, die allerdings eine weitaus größere Sprengkraft besitzen. Mit Beiträgen die sich dem Eindampfen der Israelsolidarität widmen, weicht man auf weniger turbulentes Terrain aus. Große Widerworte sind vonseiten der Leipziger Linken in dem Fall schließlich nicht zu erwarten. Wo das Smashen von Bankfilialen wieder Konjunktur hat, nimmt man es mit der Kritik des Antisemitismus nicht mehr so genau. Die Zeiten in der das Conne Island, trotz der bereitwilligen Teilnahme an jeder Menge Unfug, als eine Hochburg der Israelsolidarität galt, scheint man zugunsten des Szenezusammenhalts endgültig abstreifen zu wollen. Ohnehin bettete sich dieser Ruf zumindest in den letzten Jahren vor allem auf einen Faible für Israelkitsch. Allzu konsequente Freunde Israels wurden bereits in der Vergangenheit wegen haarsträubender Sexismusvorwürfe vor die Tür gesetzt. Da trifft es sich gut, dass mit den Wortführern der damaligen Inquisition, dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig, bereits der nächste Vortrag zur linken Israelsolidarität in den Startlöchern steht. Der Eintracht in Leipzigs Süden steht somit nichts mehr im Wege.

AG No Tears For Krauts
25.10.2016

Aufbau Mittelost

Das Bündnis gegen Antisemitismus Halle veranstaltete am 16.06.2016 eine Kundgebung gegen den Empfang des iranischen Botschafters durch die CDU-Mittelständler in Halle. Im Folgenden dokumentieren wir das Flugblatt der AG No Tears for Krauts, das auf der Kundgebung verteilt wurde.

Flugblatt der AG NTFK als PDF

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Kundgebung vor der Franckeschen Stiftung, Halle (16.06.2016)

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Aufbau Mittelost

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des hallischen CDU-Kreisverbandes hat heute in die Franckeschen Stiftungen geladen, um gemeinsam mit dem ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus und dem hallischen Oberbürgermeister Bernd Wiegand das iranische Comeback »auf dem Weltmarkt« zu feiern. Als Ehrengast wurde der iranische Botschafter Ali Majedi eingeladen, dessen Rede mit Hochstimmung erwartet wird, als wären in Wien nicht die wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran deutlich gelockert, sondern Sachsen-Anhalt zur Sonderförderungszone der Europäischen Union erklärt worden. Der Kreisverband stellt »frische Geschäfte« für die heimische Wirtschaft in Aussicht. Allerdings ist den Veranstaltern nicht allein daran gelegen, fette Beute abzugreifen. Sie sind auch daran interessiert, die »jetzige iranische Regierung zu stabilisieren.«

Diese Formulierung ist wohl kaum das Resultat grober Naivität. Denn selbstverständlich kann auch den Christdemokraten aus dem sachsen-anhaltischen Brachland nicht entgangen sein, dass es sich beim Iran um eine klerikalfaschistische Despotie handelt, wo – gemessen an der Einwohnerzahl – mehr Menschen hinrichtet werden, als in irgendeinem anderen Land der Erde. Daran hat sich auch seit dem Machtantritt des „moderaten“ Rohani nichts gebessert. Das Gegenteil ist der Fall: Die Zahl der Hinrichtungen nahm seit dessen Amtseinführung im Jahr 2013 nochmals drastisch zu. Ungeachtet ihres Alters werden die vermeintlichen Delinquenten für solche Verbrechen wie Homosexualität, außerehelichen Sex, Alkoholkonsum oder Drogenhandel, Gotteslästerung und natürlich Kritik am brutalen Regime der Mullahs hingerichtet. Die ideologische Grundlage für die iranische Schreckensherrschaft liefert der Islam mit seinem Plädoyer für Todessehnsucht und Genussfeindschaft. Das alles schreckt die Freunde der deutsch-iransischen Wirtschaftsbeziehungen nicht ab, vielmehr trotzt ihnen gerade der wohlige Schauer vor der anpackenden Brutalität Sympathien für den iranischen Terrorapparat ab.

Zudem ist der Iran besonders für sein jahrelanges Bemühen bekannt, Israels Auslöschung voranzutreiben. Im Wochentakt überschlagen sich hochrangige iranische Großmäuler mit den Vernichtungsdrohungen. Im Iran belässt man es jedoch nicht bei markigen Worten. Um seinem Ziel näher zu kommen, greift der Mullahstaat antisemitischen Banden wie Hamas und Hisbollah bei ihren Angriffen auf den Staat der Juden unter die Arme oder er organisiert die Anschläge auf israelische Staatsbürger und Botschaften gleich selbst. Um die Judenfrage endgültig lösen zu können, versuchen die Islamfaschisten seit Jahren, in den Besitz der Atombombe zu gelangen. Um das zu verhindern, wurden einst die Wirtschaftssanktionen beschlossen, die vor knapp einem Jahr bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht wurden. Und das, obwohl sich auch am antisemitischen Tatendrang seit der Präsidentschaft Rohanis nichts geändert hat. Das zeigen unter anderem Raketentest vor drei Monaten. Iranische Militärs verkündeten danach stolz, dass die Raketen eine Reichweite von mindestens 2.000 km hätten und – damit niemand die Absicht dieser Übung missverstehen kann – mit den Worten „Israel muss ausradiert werden“ beschriftet wurden. Siegessicher prophezeite Irans Obermullah Ayatollah Khameni, dass sein Land das Raketenprogramm ausweiten werde und der Westen nichts dagegen tun könnte.

Es ist dabei nur scheinbar ein Widerspruch, dass an der heutigen Veranstaltung auch zahlreiche Landesvertreter teilnehmen, die keinen Anlass verstreichen lassen, das Gedenken an die ermordeten Juden zu zelebrieren. Dieter Althaus ist beispielsweise engagiertes Mitglied einer »Maximilian-Kolbe-Stiftung für Wege der Versöhnung aus der Kraft der Erinnerung«. Allerdings gedenken solche Vereine immer nur den toten Juden – an die Lebenden verschwenden sie keinen Gedanken. Stattdessen ist Israelkritik beim Erinnerungsweltmeister beliebter als die Fußball-Europameisterschaft. Das gegen Israel gerichtete Atomprogramm des Iran stört darum fast niemanden in Deutschland. 70 Jahre nach der Niederlage ist man hierzulande lediglich froh, sich nicht selbst die Hände schmutzig machen zu müssen. Für derart geläuterte Deutsche ist der iranische Botschafter Majedi der ideale Ansprechpartner. Er tritt nämlich nicht durch den wüsten Antisemitismus eines Ahmadinedschad in Erscheinung. Der Israelkritik leistet er viel bessere Dienste, indem er das nötige Material und Know-How für Irans Mordmaschinerie ins Land holt. Daran möchte sich der ostdeutsche Mittelstand natürlich gern beteiligen, indem er das Baumaterial für die Folterkammern, Baukräne zur Vollstreckung der Todesstrafe oder Bauteile für Sprengköpfe liefert. Das einzige was der schnellen Wiederbelebung der deutsch-iranischen Kontakte bei solchen Aussichten noch im Wege steht, ist die Doppelkornfahne der sachsen-anhaltischen Unternehmerschaft.

»AG No Tears for Krauts Halle«

Flugblatt: Faszination Klerikalfaschismus

Das Flugblatt wurde bei der Veranstaltung unter dem Titel »Unterwegs auf der ‚Achse des Bösen‘ – Gesichter des Iran«, zu der das Gemeindehaus St. Norbert in Halle geladen hatte, verteilt. Laut Ankündigungstext wollten die Vortragenden „versuchen einen eigenen, persönlichen Blick hinter das negative Image dieses Landes zu werfen, welches in unseren Medien oft als „Gottes-Staat“, „Mullah-Regime“ oder sogar „Reich des Bösen“ (G.W. Bush) bezeichnet wird.“ Ihren Reisebericht stellten sie unter der Frage »Reich des Bösen oder uralte Zivilisation?« vor.

Flugblatt – Iranveranstaltung als PDF

Nachtrag: Auch die Kletterottos vom Geoquest Halle huldigen dem Weltmeister des Terrorismus

Der iranische Gottesstaat hat erst vor kurzem das auf die Ermordung des Schriftstellers Salman Rushdie ausgesetzte Kopfgeld auf 600.000 Dollar erhöht. Die 1989 vom Revolutionsführer Khomeini ausgesprochene Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten, das das Todesurteil auf blasphemische Schriften beschließt, hatte eine Welle der Gewalt zur Folge. In Großbritannien wurden Bombenanschläge auf Buchhandlungen ausgeführt, die Rushdies Buch verkauft hatten. Der japanische und der italienische Übersetzer des Buches wie auch sein norwegischer Verleger wurden ermordet. Rushdie selbst entging mehreren Mordanschlägen und ist seither gezwungen, unter schwerer Bewachung ein Leben im Untergrund zu führen. 27 Jahre nach der Verhängung des Todesurteils erneuerten vierzig staatliche Medien im Iran jetzt den Mordaufruf gegen den Schriftsteller. Gelten Medien anderswo als Wahrer der Meinungs- oder Religionsfreiheit, stehen die staatlichen iranischen Medien für das genaue Gegenteil: Im Dienste eines islamistischen Gottesstaates treiben sie die Verfolgung eines Schriftstellers voran, dessen einziges ‚Verbrechen‘ darin bestand, ein Buch geschrieben zu haben, das den Missfallen des totalitären Ideologen Khomeinis und seiner Nachfolger erregt hat.
Die gegenstandslose Hoffnung auf eine gemäßigte Politik des Iran infolge des Atomdeals, der als krisenstabilisierender Partner im Nahen Osten gesehen wird, hat sich erwärtungsgemäß blamiert. Diesem totalitären Regime, das jeden Aufschein individueller wie gesellschaftlicher Emanzipation verfolgt und zerstört, das Widerstand gegen die klerikalfaschistischen Schicksalsbestimmungen der Mullas mit dem Tod bestraft, dem Gottesstaat also, der im Yemen einen erbarmungslosen und folgenschweren Bürgerkrieg austrägt und weiterhin unablässig mit der Vernichtung des jüdischen Staats droht, wird trotzdem von deutschen Regierungsvertretern die Treue gehalten.

Trotz allem, oder gerade deswegen, will dem der deutsche Normalotto in Nichts nachstehen. So veranstalteten die Kletteridioten „Gerald & Chris“ einen Reisevortrag unter dem völlig unironisch gemeinten Titel „Iran: Land der Gastfreundschaft“.
Wer angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Lebensbedingungen im Iran, aus welchen narzisstischen Gründen auch immer, in schamlosem Affirmationskitsch die politische Ideologie des Islam ausblendet, macht gemeinsame Sache mit den Gotteskriegern, betreibt aktiv Propaganda für das klerikalfaschistische Regime und verhöhnt niederträchtig dessen Opfer.

[PDF] Faszination Klerikalfaschismus – Iran Weltmeister des Terrorismus [PDF]

Gegen die Apologie des Terrors - STOP IRAN NOW!

Gegen die Apologie des Terrors – STOP IRAN NOW!

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»Never ending story – Das Israelpseudos der Pseudolinken«. Vortrag und Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber.

Vortrag und Diskussion: Dienstag, 19. November 2013, 19 Uhr in Halle (Saale)

in den Jahren 1969 und 1970 wurden die Bundesrepublik Deutschland und Westberlin von einer beispiellosen antizionistischen Krawall- und Terrorwelle überrollt. Die Täter kamen aus dem Umfeld der Neuen Linken, die ihren zurückhaltenden Proisraelismus nach dem Sechstagekrieg gegen einen vehementen Antizionismus eingetauscht hatte. Vor diesem Hintergrund erschien mit Michael Landmanns Buch »Das Israelpseudos der Pseudolinken« eine der ersten kritischen Auseinandersetzungen mit der Israelfeindschaft der Neuen Linken. Mit ihrer antizionistischen Wende, so Landmann, verwandle sich die Protestbewegung von einer »echten« in eine »Pseudolinke«.

Inzwischen ist die Neue Linke, auf die sich Landmann bezog, zwar verdientermaßen marginalisiert. Sie hat ihre Aufgabe – die Konservierung des Irrsinns von Volk, Ursprünglichkeit und Unmittelbarkeit in einer Zeit, in der kein großer Bedarf danach bestand – jedoch erfüllt. So findet sich der Antizionismus längst nicht mehr nur in linken Klein- und Großsekten wie die der Linkspartei, dem Freiburger »Café Palestine« oder der antiimperialistischen Schlägertruppe, die vor einigen Jahren in Hamburg die Aufführung von Claude Lanzmanns Film »Pourquoi Israël« verhinderte. Sondern der antiisraelische Furor ist im politischen Mainstream angekommen, in dem die Unterscheidung zwischen »links« und »rechts« ohnehin kaum noch getroffen werden kann. Um die einschlägigen Stereotypen zu hören, muss kein Vortrag eines autonomen oder marxistisch-leninistischen Selbstfindungszirkels mehr besucht werden, sondern es genügt, die »Süddeutsche Zeitung« aufzuschlagen oder den Bericht über Israel auf »3Sat« zu schauen.
Aus diesem Grund soll mit Michael Landmann nicht nur einer der ersten linken Kritiker des neulinken Antizionismus gewürdigt werden. Vielmehr soll unter Rekurs auf Landmanns Ausführungen von den Hintergründen des neuen Antisemitismus den Transformationen, die der Israelhass in den letzten vierzig Jahren durchgemacht hat, und der Aktualität der Kritik gesprochen werden.

Es sprechen Anja Worm und Jan Gerber (»Materialien zur Aufklärung und Kritik«). Sie sind Herausgeber der Neuauflage von Michael Landmanns »Das Israelpseudos der Pseudolinken« (Freiburg: ça ira 2013) und Curt Geyer u.a.: »Fight for Freedom. Die Legende vom ›anderen Deutschland‹« (Freiburg: ça ira 2009).

Die Veranstaltung findet in den Räumen von Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle (Saale), statt.

Eine Veranstaltung der AG Antifa im Stura der Uni Halle | antifa.uni-halle.de

Im Zweifel Antisemit

Jakob Augstein, Deutschlands bekanntester Antisemit, veröffentlichte im Sommer dieses Jahres sein Buch »Sabotage: Warum wir uns zwischen Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen«. Zur Buchvorstellung in der hallischen Thalia-Buchhandlung ließ es sich die AG »No Tears for Krauts« nicht nehmen, folgendes Flugblatt zu verteilen.

[Das Flugblatt als PDF]

Sehr geehrte Hallenser, liebe Wutbürger, Antikapitalisten, Israelkritiker, MZ-Leser – liebe Augstein-Anhänger also!

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Antifaschistische Hochschultage (Wintersemester 2012)

– eine Veranstaltungsreihe der AG Antifa –

Mittwoch 17. Oktober 19 Uhr
VL Ludwigstraße
»Neustadt Stau – Der Stand der Dinge«
Filmvorführung mit Einleitungsreferat von Johannes Alberti (Materialien zur Aufklärung und Kritik, Halle)

7. November 2012, 20 Uhr (ct)
Melanchthonianum, Universitätsplatz 8/9

Vergesst Auschwitz! Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israelfrage
Vortrag und Buchvorstellung mit Henryk. M. Broder

28. November 2012, 19 Uhr
Melanchthonianum, Universitätsplatz 8/9

Terror, Wahn, Gesellschaft. Der NSU, der Staat und die Verwandlung der Gesellschaft in ein Irrenhaus.
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der AG Antifa
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